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Museen in Berlin

Berlin bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Der Berliner Fernsehturm zum Beispiel ist für das Stadtbild zum absolutem Erkennungsmerkmal geworden. Doch auch das Brandenburger Tor oder der Checkpoint Charlie sind bekannte Merkmale von Berlin.

Wer einmal in Berlin ist, sollte sich allerdings auch die zahlreichen Museen einmal anschauen.

Die Museumsinsel

Schließlich hat Berlin dafür eine eigene „Insel“ – die Museumsinsel.
Dort findet man allerhand verschiedene Museen, zum Beispiel das Pergamonmuseum, das Deutsche Historische Museum oder das Bode-Museum.

Die Museumsinsel im Berliner Zentrum ist einer der herausragenden Museumskomplexe Europas und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Die fünf Museen der Museumsinsel Berlin sind das Pergamonmuseum, Bode-Museum, Neues Museum, die Alte Nationalgalerie, Altes Museum und Pergamonmuseum

Pergamonmuseum

Das dreiflügelige Pergamonmuseum von Alfred Messel ist mit rund einer Million Besuchern pro Jahr das meistbesuchte Museum Berlins. Im Rahmen des „Masterplans Museumsinsel“ wird das Pergamonmuseum schrittweise saniert und bis 2025 um einen vierten Flügel ergänzt. Im Zuge dieser Sanierung ist der Saal mit dem Pergamonaltar bis 2019 geschlossen . Das Ischtar-Tor, die Prozessionsstraße, das Marktor von Milet sowie das Museum für Islamische Kunst sind weiterhin zu sehen.

Bode-Museum

Das Bode-Museum ist bereits generalsaniert. Es beherbergt in frischem Glanz eine umfangreiche Skulpturensammlung sowie Schätze des Museums für Byzantische Kunst und des Münzkabinetts. Im Sommer ist das gegenüberliegende Ufer wegen seines atemberaubenden Blicks auf die nördliche Spitze der Museumsinsel ein beliebter Treffpunkt der Berliner und ihrer Besucher.

Neues Museum

1841 begann Friedrich August Stüler mit dem Bau des Neuen Museums. Er nutzte Dampfkraft und industriell gefertigte Trägerkonstruktionen: bautechnisch eine Sensation. Im Krieg wurde das Museum stark zerstört und blieb bis 1999 eine Ruine. Insgesamt zehn Jahre dauerten der anschließende Wiederaufbau und die Sanierung durch den renommierten Architekten David Chipperfield. Seit der Wiedereröffnung 2009 sind hier ausgewäghlte und Bezug gesetzte Objekte des Ägyptischen Museums, der Papyrussammlung, des Museums für Vor- und Frühgeschichte sowie der Antikensammlung untergebracht. Das Prunkstück im Neuen Musem ist die Nofretete.

Alte Nationalgalerie

Wie ein antiker Tempel erhebt sich die Alte Nationalgalerie mit ihrer Treppenanlage über die Museumsinsel. Vorbild für den Architekten Friedrich August Stüler war die Akropolis von Athen. Das zwischen 1867 und 1876 erbaute Gebäude zeigt Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne.

Altes Museum

Das vom Baumeister Karl Friedrich Schinkel entworfene klassizistische Gebäude mit Rotunde, Kuppel und Säulenportal war 1830 das erste öffentliche Museum in Preußen. Nach umfassenden Umbaumaßnahmen zeigt das klassizistische Gebäude die ständige Ausstellung „Neue Antike im Alten Museum“ (Antikensammlung mit Gold-Schatzkammer) mit antiker Kunst und Skulpturen.

Infos für Schulklassen

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie für Schüler/innen des Schulbetreuten Unterrichts. Führungen für Schulgruppen ab der 11. Klasse sind anmeldepflichtig.

Website für Besucher

Website Masterplan Museumsinsel

Berliner Dom auf der Museumsinsel

Berliner Dom auf der Museumsinsel


Museen in der Nähe der acama hotels+hostels Berlin

Natürlich gibt es auch in unmittelbarer Nähe unserer Hostels einige Museen. Was es hier alles zu entdecken gibt und in welchen Museen der Eintritt sogar kostenlos ist, das lest ihr hier.

Deutsches Technikmuseum

Das erste davon wäre das Deutsche Technikmuseum welches nur 300 Meter von unserem Hostel in Kreuzberg und 700 Meter vom acama Schöneberg entfernt ist. mehr Details

1982 gegründet, steht das Deutsche Technikmuseum in der langen Tradition zahlreicher technik-historischer Sammlungen, die über 120 Jahre in Berlin beheimatet waren und deren Bestände hier teilweise eine neue Heimat fanden. Vieles wurde im 2. Weltkrieg zerstört oder verlagert.

Unweit Nahe vom Potsdamer Platz hat das Technische Museum Berlin eine besondere Lage: am Gleisdreieck auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs mit großem Museumspark mit Wind- und Wassermühlen, Schmiede sowie Brauerei – eine Technik- und Naturoase inmitten der Großstadt Berlin.

Gegenwärtig präsentieren 14 Abteilungen auf rund 26.500 qm Ausstellungsfläche ihre Schätze: In den Dauerausstellungen wird die Kulturgeschichte der Verkehrs-, Kommunikations-, Produktions- und Energietechniken lebendig und nachvollziehbar.

Da wäre zum Beispiel die Ausstellung „Lebenswelt Schiff“ zur Binnen- und Hochseeschifffahrt, die Ausstellung von 40 Schienenfahrzeugen in Originalgröße in historischen Lokschuppen und die Ausstellung „Vom Ballon zur Luftbrücke“: auf 6.000 qm werden wesentliche Entwicklungen und Ereignisse aus rund 200 Jahren deutscher Luftfahrtgeschichte gezeigt.

In den Dauerausstellungen erwarten Euch auch der erste Computer der Welt, vorführbereite Webstühle, funktionierende Werkzeugmaschinen zur Koffer- und Schmuckproduktion, zahlreiche Radios, Foto- und Filmkameras, zischende Dieselmotoren und Dampfmaschinen, wissenschaftliche Instrumente, Papiermaschinen, Druckpressen und vieles andere mehr.

Website

Gemäldegalerie

Dann wäre da noch die Gemäldegalerie am Potsdamer Platz. Der Eintritt ist mit 10 Euro doch relativ preiswert (bis 18 Jahre ist der Eintritt kostenlos!), immerhin findet man hier eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen der europäischen Malerei, vom 13. bis zum 18. Jahrhundert! Rembrandt und Albrecht Dürer sind hier unter anderem vertreten. mehr Details

Die Gemäldegalerie besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, die seit dem Gründungsjahr 1830 systematisch aufgebaut und vervollständigt wurde. Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, darunter Gemälde von van Eyck, Bruegel, Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Rubens, Rembrandt und Vermeer sind hier ausgestellt.

Website

Topographie des Terrors

Wer mehr über den Nationalsozialismus erfahren möchte, kann in der Topographie des Terrors alles zur Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors in der Zeit des Nationalsozialismus erfahren.

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Im Jahr 2015 besuchten mehr als 1 Million Besucher diesen Erinnerungsort in Berlin. Hier ist der Eintritt sogar komplett kostenlos.

Die Ausstellung führt seine Besucher durch verschiedene Kapitel: Die Machtübernahme des Nationalsozialismus, die Institutionen des Terrors, Terror, Verfolgung und Vernichtung im Reichsgebiet, SS und Reichssicherheitshauptamt in den besetzten Gebieten und schließlich noch das Kriegsende und die Nachkriegszeit.

Website

Bildnachweis: Stefan Müller / Stiftung Topographie des Terrors